85 Jahre danach: Auf den Spuren sowjetischer Kriegsgefangener in Oerbke und Fallingbostel

Bustour zur Geschichte der Kriegsgefangenenlager und Friedhöfe

Die Stiftung niedersächsische Gedenkstätten lädt anlässlich des 85. Jahrestags des deutschen Überfalls auf die Sowjetunion am 22. Juni 1941 zu einer Exkursion nach Oerbke/Fallingbostel ein.

Vor Ort befand sich ab 1939 eines der größten Kriegsgefangenenlager während des Zweiten Weltkriegs, das Stalag XI B Fallingbostel. Im Sommer 1941 richtete die Wehrmacht außerdem in unmittelbarer Nachbarschaft das Stalag XI D (321) Oerbke ein, ein Lager ausschließlich für sowjetische Kriegsgefangene.

Gemeinsam besuchen wir unter anderem den Bahnhof Fallingbostel (Ankunft der Kriegsgefangenen), das ehemalige Lagergelände sowie die Kriegsgräberstätte Oerbke/Fallingbostel. Wir beschäftigen uns mit der Geschichte der Lager, informieren über die Lebensbedingungen der sowjetischen Gefangenen, deren Schicksal sowie über den Umgang mit der Erinnerung an die Opfer nach Ende des Krieges.

Geplant ist außerdem ein Halt im Verwaltungsgebäude des Gemeindefreien Bezirks Osterheide, wo uns der Bezirksvorsteher Andreas Ege in Empfang nehmen und eine kleine Ausstellung zum Thema vorstellen wird.

Geleitet wird die Exkursion von den Historikerinnen Silke Petry und Katja Seybold (Stiftung niedersächsische Gedenkstätten).

Organisatorische Hinweise: Der Abfahrtsort des Busses ist die Gedenkstätte Bergen-Belsen. Dorthin werden Sie am Ende der Exkursion auch wieder zurückgebracht. Ihren Pkw können während dieser Zeit kostenfrei auf dem Parkplatz der Gedenkstätte abstellen. Die Zahl der Plätze im Bus ist begrenzt. Bitte melden Sie sich bis zum 10. Juli 2026 an.

 

Wann
18.07.2026, 10:00 Uhr
Ort
Anne-Frank-Platz
Lohheide 29303
Deutschland